Ertl, Ralf; Egenhofer, Martin; Hergenröder, Michael; Strunck, Thomas

Optische Mängel im Bild

erkennen – bewerten – vermeiden

69.00 

Diskussionen – auch über kleinste Abweichungen oder Unregelmäßigkeiten – führen spätestens bei der Abnahme zum Streit. Optische Mängel, merkantiler Minderwert und hinnehmbare Abweichungen sind die Schlagworte bei der Abnahme. Die Ansprüche und Erwartungen der Bauherren, die Vorgaben der Normen und Regelwerke und das technisch Machbare stehen sich dabei häufig entgegen. Aber welche optische Abweichung ist bereits ein Mangel? Gerade bei optischen Mängel ist die Bewertung schwierig und häufig strittig. Kann eine Beseitigung oder Nachbesserung verlangt werden? Wie wird ein angemessener Minderwert beziffert? Oder handelt es sich lediglich um eine Bagatelle, die hingenommen werden muss? Das Buch „Optische Mängel im Bild“ richtet sich an Architekten, Ingenieure und Sachverständige, aber auch an Richter, Anwälte, Bauherren und Bauausführende. Es zeigt rund 60 typische Beispiele, immer mit mehreren Varianten und unterscheidet dabei zwischen zwischen Bagatellfällen und „echten“ Mängeln für die Minderung oder Nachbesserung verlangt werden kann. Es ermöglicht durch den katalog¬artigen Aufbau ein schnelles Nachschlagen und Vergleichen mit eigenen Fällen und hilft so bei der Bewertung und Einschätzung eigener Fälle. Im Grundlagen-Kapitel erläutern die Autoren die wichtigsten Hintergründe und bieten differenzierte Bewertungsmaßstäbe und Arbeitshilfen für eigene Schadensfälle. Die Beispiele im Buch sind nach Gewerken gegliedert. Auf die unterschiedlichen Betrachtungsweisen beim Neubau und beim Bauen im Bestand wird gezielt hingewiesen. Ihre Vorteile: • Übersichtlicher Schadenskatalog zu typischen optischen Mängeln. Das Nachschlagewerk eignet sich für eine erste Bewertung und Einschätzung vor Ort. • Der Einstieg erfolgt jeweils über anschauliche Fotos der Abweichungen („Atlas“) und zeigt dabei stehst sowohl akzeptable (grün gekennzeichnet = Bagatellfälle) als auch nicht akzeptable Abweichungen (rot gekennzeichnet = Nachbesserung) sowie Grenzfälle (gelb = Minderung). So kann der Leser eigene Fälle schnell vergleichen und einschätzen. Aufgrund des hohen Bildanteils sehr anschaulich (2-4 Fotos pro Schadensbild). • Eine farbige Matrix zu jedem Thema zeigt die Bedeutung des Merkmals sowie den Grad der Beeinträchtigung der dargestellten Abweichungen auf einen Blick. • Ein einführendes Kapitel erläutert kurz gefasst die grundlegenden Hintergründe zum Thema Mängel und Schäden und deren Bewertung (Definition und Abgrenzung Mängel und Schäden, Bausoll und geschuldete Leistung, Betrachtungsabstand etc., Toleranzen, Qualitätsklassen, Verfahren zur Bewertung: Nutzwertanalyse, Minderwertermittlung, Nacherfüllungskosten etc.) Das Buch • … erleichtert anhand der zahlreichen Beispiele die Abgrenzung zwischen Bagatellfällen und „echten“ Mängeln, für die Minderung oder Nachbesserung verlangt werden kann. • … hilft bei der monetären Bewertung und Entscheidung zum weiten Vorgehen, ob z. B. ein Sachverständiger oder Fachmann hinzugezogen werden sollte, ob ein Rechtsstreit lohnt, ob eine Nachbesserung überhaupt möglich ist oder eine Minderung in Frage kommt.

2017, 170 Seiten, geb. , 220 farb. Abb..

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